Advertisement
Partner von Marco Polo



Home > Magazin > Tokyo DisneySEA, Teil 2

Tokyo DisneySea



Dienstag, den 27.03.2012 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Magazin und Freizeitparks zu finden.

Tokyo DisneySEA, Teil 2


Weiter geht es im Lost River Delta in den südamerikanischen Dschungel. Fans des Nervenkitzels kommen hier voll auf ihre Kosten, denn Indiana Jones Adventure and the Crystal Skull ist ein überwältigender spannungsgeladener Darkride der modernsten Generation. Der riesige Maya Tempel von außen und die beeindruckend gestaltete Warteschleife heben diesen Ride von seinem kalifornischen Original ab, denn die Fahrt selbst ist sehr ähnlich zu der Bahn im Disneyland Anaheim.

Tokyo DisneySea
Spektakuläre Thematisierung
Das tut dem Erlebnis jedoch keinen Abbruch, denn auch in Amerika gehört diese Attraktion zu den beliebtesten und spektakulärsten Anlagen überhaupt. Neben einer tollen Thematisierung und einigen actiongeladenen Spezialeffekten ist die Besonderheit hier das sogenannte Enhanced Motion Vehicle: Ein Jeep, der durch eine eingebaute Technik verschiedene Bewegungsabläufe während seiner Fahrt durch den dunklen Tempel simulieren kann. Bei diesem turbulenten Vergnügen fühlen sich die Gäste wie im Film. Nicht weniger aufregend ist nebenan die Achterbahn Raging Spirits, welche genau wie die Schwesteranlage in Paris über einen 360-Grad-Looping verfügt. Während diese von Intamin geplante Bahn in Europa von Giovanola gebaut wurde, ist die japanische Firma Sansei Yusoki für die Version in Tokio verantwortlich. Überraschenderweise könnten die Unterschiede beim Fahrtkomfort nicht deutlicher ausfallen: Wo die Bahn in Paris für heftige Vibrationen und die eine oder andere Ohrfeige in einer ruppige Kurve bekannt ist, fährt sich Raging Spirits butterweich. Bei diesem Fahrgefühl wie auf Wolken kommt die gewaltige Thematisierung auch besser zur Geltung. Durch die üppigen Spezialeffekte wie haufenweise Feuer und Nebel empfiehlt sich die Fahrt vor allem auch in den Abendstunden und macht wirklich Freude.
Tokyo DisneySea
Aquatopia
Der Hafen Port Discovery, ein futuristischer Themenbereich, ist nur durch eine Schleuse vom echten Meer entfernt. In einem großen Kuppelbau am Wasser befindet sich hier mit Stormrider die Hauptattraktion. Es ist ein Großraumflugsimulator, in dem für wissenschaftliche Zwecke ein Flug in das Auge eines Wirbelsturms simuliert wird. Es ist sehr witzig gemacht, dass der Film des Simulators tatsächlich im Tokyo DisneySEA Freizeitpark beginnt und endet. Die Musik und die Spezialeffekte während der Fahrt sind wirkich gut, aber leider hören die positiven Seiten hier schon auf. Bedauerlicherweise ist die Fahrt trotz allem Trara und Brimborium eher uninteressant – vielleicht sogar langweilig. Mit Aquatopia gibt es im Port Discovery noch eine weitere Attraktion ohne großen Sinn. In kleinen Runden Booten sitzend fahren die Besucher über einen See. Die Boote schippern dabei scheinbar wahllose Routen und drehen sich auch schon einmal gerne um die eigene Achse. Dieses Fahrsystem wurde hier zum ersten Mal eingesetzt, um dann später für den großartigen Winnie the Pooh Ride im benachbarten Park verwendet zu werden. Amüsant ist der Anblick von Aquatopia allerdings schon. Nach der Fahrt kann man mit der DisneySEA Electric Railway den schwächsten Themenhafen des Parks wieder verlassen.

Die Electric Railway führt bis in die American Waterfront, den größten und auch einen der schönsten Bereiche. Teil der American Waterfront ist mit Cape Cod ein eher ruhiges und sehr maritimes Areal im Stil von New England. Die vielen Shops und Restaurants machen Lust auf einen Bummel, während ein Leuchtturm über die gesamte Idylle wacht. Mittlerweile hat Duffy, der Teddy Bär von Mickey Maus, hier ein Zuhause gefunden. Die Japaner sind ganz verrückt nach dem putzigen Kerlchen, so dass es bei seiner Show und beim Meet & Greet stets zu erheblichen Wartezeiten kommt.

Tower of Terror

Hotel mit freiem Fall

Weiter geht es zum emsigen Treiben im Hafen von New York City. Es ist wirklich erstaunlich, mit wie viel Aufwand und Detailverliebtheit die Designer den riesigen Hafen mit all seinen Gebäuden und Schiffsanlegern nachempfunden haben. Schiffe findet man selbstverständlich auch zu Hauf, seien es kleine Dampfschiffe oder Seegelboote. Doch von der SS Columbia, einem gigantischen Transatlantikdampfer in voller Lebensgröße, werden sie alle in den Schatten gestellt. Auf diesem Schiff, welches ein kleines bisschen an die Titanic erinnert, gibt es übrigens zwei Restaurants und die interaktive Attraktion Turtle Talk with Crush. Man kann aber auch einfach auf das Deck klettern, um einen einmaligen Ausblick auf den echten Ozean oder die American Waterfront zu genießen. Direkt am Hafen liegt dann eine typische New Yorker Straße vom Anfang des letzten Jahrhunderts, komplett mit verschiedenen Delicatessen Läden und Dagobert Ducks großem Kaufhaus. In dieser Straße liegt auch das Broadway Musical Theater, in welchem eine Big Band Jazz Show mit einer zwanzigköpfigen Band und jede Menge Tänzern aufgeführt wird, inklusive Daisy Duck als Jazz Bird, Marie die Katze am Klavier und Micky Maus am Schlagzeug.

Hoch über den Straßen von New York ragt das Hotel Hightower, die japanische Version des Tower of Terror Freifallturms. Die eigentliche Fahrt ist vom Ablauf identisch mit der Attraktion in den Pariser Walt Disney Studios, aber die Thematisierung, welche übrigens ohne Bezug zu der amerikanischen Fernsehserie "The Twillight Zone" auskommt, setzt neue Maßstäbe. Das Gebäude ist so kunstvoll mit Stuck und vielen kleinen Details verziert, dass es tatsächlich wie ein Luxushotel von vor hundert Jahren aussieht. Am Abend machen regelmäßige Blitze gefolgt von einem Donnern deutlich, was innerhalb der Attraktion alles vor sich geht.

Ebenfalls am Abend findet in der Lagune des Mediterranean Harbors die neue Show Fantasmic statt. Wie in den namensgleichen Vorführungen in Amerika, nimmt Mickey die Besucher zu einer Reise in seine Vorstellungskraft mit, welche hier in Tokyo DisneySEA jedoch mit modernsten Spezialeffekten inklusive jeder Menge Feuer, Wasser, Laser und Rauch am eindrucksvollsten inszeniert ist. Damit geht ein Tag in einem der schönsten Themenparks der Welt zu Ende.

Impressionen aus Tokyo DisneySEA

Bild links Bild rechts
  • Tokyo DisneySea<br />
  • Tokyo DisneySea<br />
  • Tokyo DisneySea<br />
  • Tokyo DisneySea<br />
  • Tokyo DisneySea<br />
  • Tokyo DisneySea<br />
  • Tokyo DisneySea<br />


Reihe: Parkscout goes Asia
Parkscout hat für Euch die interessantesten Parks in Asien besucht und stellt Euch diese in lockerer Reihenfolge vor ...



© parkscout.de/FL




 




KOMMENTARE     Eigenen Kommentar verfassen

Selbst mit 1 Tag pro Park kann man das Tokyo Disney Resort "erleben" und eine Menge Spaß haben.

Für echte Disney Fans empfielt sich aber, etwas mehr Zeit einzuplanen. Erst ab dem 3. Besuchstag gibt es mit der Eintrittskarte die Option, zwischen den Parks hin und her zu hoppen. Um wirklich alle Attraktionen zu sehen, bietet sich das maximal mögliche 4 Tagesticket an.

02.04.2012 12:33
Felix Lüneberger




Ein Park, der auf der To Do Liste ganz oben steht. Wie viele Tage sollte man als Erstbesucher vorsehen, um Disneyland Tokio und DisneySEA zu erleben?

02.04.2012 12:41
Thomas Köhlert




Danke!!

02.04.2012 12:04
Parkscout Fan






Hier eigenen Kommentar verfassen


Name (wird angezeigt)


E-Mail (wird nicht angezeigt, optional)


Webseite (wird angezeigt, optional)
Ihr Kommentar


Bitte den Text in der Grafik eingeben
(zwei Worte mit Leerzeichen)




Passende Ziele



Freizeitparks
 Hong Kong Disneyland

Freizeitparks
 Tokyo DisneySea

Indoorparks
 DisneyQuest




Freizeitparks
 Tokyo Disneyland

Fotoshows
Walt Disney World - Magic Kingdom Park
Magic Kingdom Park
 Parkübersicht

Disneyland Tokyo
Tokyo Disneyland
 Parkübersicht

Tokyo DisneySea
Tokyo DisneySEA
 Parkübersicht

Epcot im Walt Disney World

Epcot im Walt Disney World

Hollywood Studios im Walt Disney World
Disney’s Hollywood Studios
 Parkübersicht

Hollywood Studios im Walt Disney World
Disneys Hollywood Studios
 Parade

Walt Disney World - Disney's Animal Kingdom Park
Disney's Animal Kingdom Park
 Parkübersicht


Diesen Artikel
empfehlen

Advertisement