Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Infos
Am Wochenende startete im Movie Park Germany die neue Auflage des allseits beliebten Halloween Horror Festivals mit diesmal insgesamt neun Mazes und einem ausgedehnten Show-Programm mit Live-DJ, Gesangs-Shows, Hypnose, dem Aufmarsch der Monster und einer brandneuen Produktion im Studio 7. Insbesondere die neueste Maze, die auf dem Areal der ehemaligen "Secrets of St. Elmo" enstanden ist, hat unser ganz besonderes Interesse geweckt, da man sich hierfür eine der wohl bekanntesten Horror-IPs aller Zeiten gesichert hat: Freitag der 13.
Obwohl die Figur des Serienmörders Jason Voorhees heute absoluten Kultstatus genießt und die bisher insgesamt zwölf Titel der Reihe Horrofilmgeschichte geschrieben haben, erweist sich die Wahl allerdings als etwas unglücklich. Zwar kann "Jason Universe", so der Name der Neuheit, mit einer tollen Atmosphäre punkten, allerdings sind die einzelnen Szenen mit zunehmender Dauer etwas redundant. Man sieht eine Leiche und daraufhin erscheint Jason mit seiner Machete. Im nächsten Raum steht eine Leiche an einem Baum und daraufhin erscheint Jason mit seiner Machete. Danach folgt ein Raum, in dem eine Leiche auf dem Boden liegt und daraufhin erscheint Jason … naja, Ihr versteht, worauf ich hinaus will. Eine Horrorfilmreihe, die auf nur eine einzige Figur ausgerichtet ist, kann halt schnell etwas eintönig werden – egal wie prominent der Charakter auch sein mag.
Als zweite Neuheit gibt es in diesem Jahr die große Show "Phoebia" im Studio 7, die mit 4,00 Euro im direkten Vergleich geradezu ein Schnäppchen ist. Dabei handelt es sich um eine Gameshow zum Mitmachen, durch die ein neuer Character mit dem Namen Rudy van Hell führt, der wie eine wilde Mischung aus Hape Kerkelings Horst Schlämmer und Oli Dittrichs Mike Hansen wirkt. Das ganze ist kurzweilig und bietet neben interaktiven Spielen auch Variete-Nummern wie Trampolin-Basketball oder Messerwerfen, die wie in einem Fiebertraum vom holländischen Conferencier kommentiert werden. Wer auf anarchische Comedy im Stil von "Wayne's World" steht, sollte "Phoebia" auf jeden Fall eine Chance geben.
Gerne hätten wir Euch mehr Fotos von den Monstern, der Parade oder der Straßenatmosphäre mitgebracht, aber es war am ersten Tag aufgrund des tollen Wetters einfach dermaßen voll im Park, dass dies kaum möglich war. Trotz Zeitslots musste man zum Beispiel an der neuen Jason-Maze Wartezeiten von 45 Minuten in Kauf nehmen, wodurch das Einhalten der Zeitpläne für spätere Mazes schwierig wurde, was eigentlich angesichts der für die Mazes aufgerufenen Preise ein Unding ist. Eigentlich kennen wir einen dermaßen hohen Füllegrad erst ab den Herbstferien und dem eigentlichen Halloween-Termin – Ihr solltet Euch also schon jetzt darauf einstellen, dass es voll sein könnte und bei der Buchung der Mazes einen entsprechenden Puffer einplanen.