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12.10.2012 | Freizeitparks | Magazin

Kennywood


Die USA: für viele ein reines Achterbahnmekka. Immer wieder trumpfen die Großparks mit neuen Coastern auf, die - egal ob hölzern oder aus Stahl, Flying, Inverted oder Multilooper - waghalsige Manöver absolvieren und dabei die Besucher durch Größe und Geschwindigkeit beeindrucken. Doch auch kleinere Parks versprechen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht minder Spaß. Einige amerikanische Freizeitparks möchten wir hier in loser Reihenfolge vorstellen. Diesmal führt uns die Reise nach Kennywood.

Black Widow - für empfindliche Mägen eher ungeeignet © Wolfgang Payer

In der Nähe von Pittsburgh, im amerikanischen Bundesstaat Pennsylvania, befindet sich der mittelgroße Freizeitpark Kennywood. Eröffnet wurde er 1898 als Trolley Park am Ende des Monongahela Street Railway. In den Vereinigten Staaten wurden Trolley Parks zur Jahrhunderwende zumeist am Streckenende von Eisenbahn- oder Straßen-bahnlinien gebaut, um auch am Wochenende Fahrgäste anzulocken. Wochentags fuhren die Fahrgäste mit der Bahn zur Arbeit, am Wochenende zu den sogenannten Trolley Parks, die als Picknick- und Erholungsgebiete dienten. Hier wurden aber auch Konzert- und Tanzveranstaltungen sowie Feuerwerke abgehalten. Später kamen noch Karussells und andere kleine Fahrgeschäfte hinzu. Mit dem Aufkommen von Automobilen verschwanden viele Trolley Parks, andere jedoch, wie zum Beispiel Kennywood wandelten sich vom Trolley Park zum Freizeitpark. Historisch sind aus vielen amerikanischen Trolley Parks, später Freizeitparks entstanden.

Kennywood besitzt drei Bereiche: Kiddieland, Lost Kennywood und Volcano Valley. Gleich drei, schon ein wenig historische Holzachterbahnen von John A. Miller befinden sich in dem Park: "Jack Rabbit" erbaut 1920, "Racer" von 1927 und "Thunderbolt" von 1968. Als vierte Bahn kam 1999 "Exterminator" hinzu, eine Spinning Mouse die als Dark Ride gebaut wurde. 2001 wurde "Phantom's Revenge" errichtet. Dieser 49 Meter hohe Hypercoaster mit seinem 69-Meter-Drop ist noch heute der Major-Ride des Parks und fährt sich mit gehörig viel Airtime und relativ hoher Geschwindigkeit. Die derzeit sechste Achterbahn wurde 2010 eröffnet. "Sky Rocket", so der Name der Bahn, ist ein kleiner aber sehr gelungener Coaster mit Launch-Antrieb und einem fast 30 Meter hohen Top Hat.


Neben vielen Flat-Rides gibt es auch drei Wasserattraktionen in Form von einem Spillwater, eines Log Jammer und einer Raftinganlage. 2012 bekam der Park einen Giant Discovery mit der Bezeichnung "Black Widow". Nicht versäumen sollte man eine der ältesten Attraktionen in Kennywood: "Noah's Ark", ein begehbarer und im Jahr 1996 umgestalteter Darkride, der weltweit Letzter seiner Art ist. Die Firma "Halloween Productions" erbaute indes den Darkride "Garfield’s Nightmare", eine kleine gemütliche Bootsfahrt. Die Dekoration hierbei ist in 3D fluoreszierenden Farben mit Schwarzlicht gehalten, die Motive wie der Name der Attraktion bereits andeutet, Szenen aus dem Garfield-Cartoon. Zuletzt gibt es mit "Ghostwood Estate" noch einen interaktiven Darkride, ein Gruselhaus bestehend aus acht Zimmern.

On-Ride-Video: "Phantom's Revenge"

Neben dem Eingangsbereich von Kennywood befindet sich zusätzlich noch ein Sessellift, der sich zwar außerhalb des Parks befindet, jedoch im Eintrittspreis enthalten ist. Der Lift führt eine kleine Anhöhe hinauf, auf der es ein Restaurant gibt, das jedoch nicht mehr zum Vergnügungspark dazu gehört. Die Liftfahrt bietet jedoch ein schöne Aussicht über den Park und seine Umgebung.

Reihe: Streifzug durch die US-amerikanischen Parks

Ab über den Großen Teich - rein ins Achterbahn-Vergnügen! Hier stellen wir Euch einige amerikanische Freizeitparks vor:

» Quassy Amusement Park
» Lake Compounce
» Six Flags New England
» Six Flags Great Adventure
» Dorney Park
» Knoebels Amusement Park
» Hersheypark
» Waldameer
» Kennywood
» Cedar Point
» Kings Island
» Kings Dominion
» Busch Gardens Williamsburg

© parkscout / Wolfgang Payer, Zur Homepage

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